In der neusten Fassung des Schleswig-Holsteinischen Naturschutzgesetz wurde die Zeit an denen Hunde an die Strände in Schleswig-Holstein verboten sind, um einen Monat verlängert. Künftig ist es also nicht mehr gestattet ab 01. Oktober die Strände mit Hund zu betreten, sondern erst ab 01. November. Die Hundestrände dürfen natürlich auch in der übrigen Zeit genutzt werden.

Zu viele Gäste mit Hund nutzen wohl in den Herbstferien die Strände in Schleswig-Holstein und das soll nun unterbunden werden. So setzt sich leider der Trend fort, dass Besucher mit Hund an den deutschen Küsten nicht mehr wirklich willkommen sind. Eine Alternative könnte vielleicht ein Urlaub in Holland sein. Ausnahmen können von den einzelnen Gemeinden beantragt werden.

12 KOMMENTARE

  1. Das ist sehr traurig. Schuld sind wohl die Leute mit ungezogenen Hunden, oder die mit ihren großen Tieren nicht zurechtkommen, und natürlich die ewigen Meckerer, die keine Tiere mögen und immer Angst vor Schmutz und Bakterien haben. Alle Hunde sind ja auch voller Flöhe und Zecken hierzulande, nicht wahr?!
    Engstirnigkeit kommt von Unwissenheit!

  2. Hallo, als Hundebesitzer von 2 Hunden finde ich es schade, dass die Zeiten mit Hunden so eingeschränkt werden.
    Ich kann es aber verstehen. Gerade heute habe ich Hundebesitzer am Strand in Holland laufen sehen, die die Hinterlassenschaft ihres Hundes einfach zurücklassen. Ich bin für fette Strafen für diese schwarzen Schafe, die Hundebesitzer allgemein verunglimpfen und dadurch auch unsere Vierbeiner einschränken.

  3. Ich finde es sehr schade, daß an der Nordsee in Deutschland , es so u freundlich ist für Hundebesitzer. Selbverständlich wird die Hinterlassenschaften der Hunde mitgenommen. Dafür bedarf es aber Mülleimer und auch Kottüten. Die Urlauber zahlen ja auch für alles . Ich finde auch die Zäune an der Nordsee unmöglich. Schade so wird das nichts mit der Freundlichkeit für die Gäste.

  4. Ich fine es auch sehr schade, dass solche Bestimmungen durchgesetzt werden. Ich hoffe darauf, dass man schnell merkt wieviel Einbußen man durch solche Regelungen macht. Waren 2016 auf Rügen und da wurde Niemand gestört durch zu viele Hunde. Es wird mal wieder auf den Hundebesitzern rumgetrampelt. Wir haben auch Rechte und überall gibt es schwarze Schafe! Finde es nicht gut für die Hundebesitzer, die verantwortunsbewußt handeln (Kot wegmachen, Hund an der Leine etc.) . Wosollen wir denn noch Urlaub machen dürfen MIT unseren Hunden. Sie gehören zur Familie dazu!!!!!!!

    • Doch auf Rügen stören Sie auch viele mit Ihrem Hund. Vor allem am Strand ist es um Ostern herum unerträglich. Auch die Mitnahme in die Frühstücksräume ist unappetitlich.
      Wenn man die einschlägigen Internetseiten durchforstet, gehen viele Eigentümer auch dazu über, nicht mehr an Hundebesitzer zu vermieten. Aus Allergie- und Hygienegründen den anderen Gästen gegenüber. Das finde ich vernünftig. Auslaufgebiete für Hunde sind wichtig, nicht dass wir uns falsch verstehen, im Inland mit viel Platz und Fläche ist sicher vieles möglich.
      Aber die Küsten von D sollten sie einfach abhaken. Dazu sind diese zu schade und die Verschmutzung zu hoch. Ganz zu schweigen von der Gefährlichkeit für Familien mit Kindern.

      • Wir vermieten Wohnungen gerne an Hundebesitzer. Hundefreunde sind sauber und rücksichtsvoll, sie sind wichtig für den Tourismus an der Ostsee, gerade ausserhalb der Saison. Sonst müssten die Preise in der Hauptsaison noch mehr erhöht werden. Das will keiner, oder?

  5. Es wäre auch schön, wenn Pferde am Strand in dieser Zeit auch nicht zugelassen sind. Ich habe noch nie gesehen, dass ein Reiter die Hinterlassenschaften seines Pferdes entfernt hat.
    Wie wäre es denn mit der Verteilung von Kot“säcken“? Wir haben in jeder Jackentasche einen Beutel zum Entfernen der eventuellen Häufchen und finden es nun wirklich nicht schön, dass gerade Hundehalter für die Verschmutzung der Strände verantwortlich gemacht werden.

    Wir fahren seit einem Jahr nach Belgien (De Haan). Dort dürfen ab 16.. September die Hunde an den Strand, Anleinen bei Badebetrieb ist selbstverständlich, außerhalb des Ortes kann der Hund frei laufen, nach Wenduine z.B. 3 km Strandauslauf für Mensch und Tier. Außerdem ist es ja der Mensch, der sich nicht benehmen kann und nicht das Tier

  6. Na dann haben es ja mal wieder die Geldgebern Steandkorbvermieter geschafft. Wer badet denn bitte noch im Oktober. Wir haben nur einen kleinen Yorki und der macht keinen Dreck. Und wenn, dann ist es ja wohl selbstverständlich es weg zu räumen.
    Man sollte nicht mehr in diese Ostseebäder fahren.
    Hoffentlich merken die es dann an den Einbußen.
    In Boltenhagen darf man bis 15.5. und wieder ab 15.9. an den Strand und auf Sylt zu jeder Zeit an der Wasserkante laufen.
    Wir können auch woanders in den Urlaub fahren!!!

  7. Sind gerade auf Rügen/ Binz. Der Hundestrand hier ist voller Dreck mit alten Seegrass, stinkt wiederlich. Mit Kinder nicht möglich zu baden.
    Aber die Kurtaxe wird genommen. Sehr Hunde unfreundlich. Nie wieder Binz. Lieber nach Dänemark

  8. Das Geld von den Hundebesitzern als Touristen wollen die Gemeinden aber alle gerne haben! Echt traurig, dass es an der Ostsee jetzt auch so losgeht… aber klar, es gibt genügend Hundebesitzer, die hinter ihren Hunden nicht aufräumen… Reiter tun das sowieso nicht…

  9. Wir haben im Oktober/November 2015 in Scharbeutz Urlaub gemacht und haben uns sehr gefreut, als wir diesen wunderschönen Strand sahen. Wir gehen sehr gerne am Strand spazieren. Das Wetter war an unserem ersten Urlaubstag wunderschön und wir freuten uns auf einen ausgiebigen Spaziergang am Strand. Nur daran war garnicht zu denken, schon nach wenigen Schritten wurden wir von tobenden Hunden umringt, so das ein unbeschwertes Spazierengehen nicht möglich war. Ständig mußten wir auf die Hunde aufpassen bzw. ausweichen. Die dazu gehörenden Herrchen und Frauchen waren mit Gesprächen stark beschäftigt. Sie waren so stark beschäftig, dass sie doch prompt die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge übersehen haben und ohne sich darum zu kümmern weiter gegangen sind. Sprach man sie darauf an, war es natürlich nicht ihr Hund der sein „Häufchen“ dort gemacht hat, darauf achten sie selbverständlich und zeigten uns dann natürlich sofort das entsprechende leere Tütchen!!!
    Da das Wetter für diese Zeit sehr schön war, ging es so unsere gesamte Urlaubswoche weiter. Von dem Gebell und Gelärme, wenn die Hunde zurück gerufen oder gepfiffen wurden, wollen wir garnicht erst reden. Selbst in den Restaurants und Gaststätten gab es bald keinen Tisch, an dem nicht Leute mit Hund, von klein bis richtig groß, saßen. Für uns gehört ein Hund schon aus hygienischen Gründen nicht in ein Restaurant. Leider scheinen die meisten Restaurantbesitzer nicht viel Wert auf Hygiene zu legen, solange die Einnahmen stimmen.
    Für uns war das ein sehr lehrreicher Urlaub. Wir haben viele „nette Hundebesitzer“ kennen gelernt, die mit aggressiven Antworten großzügig umgingen. Nun fahren wir lieber in der Zeit an die Ostsee, in der Hundeverbot am Strand herrscht und freuen uns über die Verlängerung des Hundeverbotes.
    Noch kurz zu dem Schreiben von H.Mohr, der für ein Pferdeverbot am Strand für diese Zeit fordert. Wenn es soviele Pferde wie Hunde wären, wäre das gerechtfertigt. Aber zählen Sie mal die Pferde am Strand in einer Woche und zählen Sie mal in der gleichen Zeit die Anzahl der Hunde und ein Kothaufen von großen Hunden ist auch nicht ohne.

    • Ein Pferd hinterläßt ungleich größere Hinterlassenschaften und ob man es glaubt oder nicht, es gibt Möglichkeiten diese aufzufangen.

      Was Hygiene im Gastraum eines Restaurants angeht, solange man nicht vom Boden essen mag, spricht nichts dagegen Hunde dabei zu haben,
      sonst dürfte man auch Menschen nicht ohne Schuhwechsel und oder Fusswäsche in selbiges lassen.

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